Was Zivilprozessrecht umfasst
Zivilprozessrecht regelt, wie Ansprüche vor Gericht durchgesetzt werden. Zulässigkeit der Klage, Zuständigkeit, Parteien, Beweis, Versäumnisurteil, Rechtsmittel und Rechtskraft sind die Kernthemen. Im Ersten Examen kommt die ZPO meist als Zusatzfrage zu einem materiellen Fall.
Bei Lexxington gehört Zivilprozessrecht zum Zivilrecht. Der Kurs folgt dem Stoff, den die Prüfungsordnungen für das Pflichtfach vorsehen, und ist in Lektionen gegliedert, die aufeinander aufbauen.
Die Lektionen im Kurs
- Zulässigkeit und Zuständigkeit
- Parteien, Streitgenossenschaft, Nebenintervention
- Klageerhebung und Verfahrensgang
- Beweisrecht
- Urteil und Rechtskraft
- Versäumnisverfahren und Mahnverfahren
- Klageänderung, Erledigung, Widerklage
- Berufung, Revision, Beschwerde
- Arrest und einstweilige Verfügung
- Relationstechnik und Urteilsaufbau
- Zwangsvollstreckung: Voraussetzungen und Erinnerung
- Vollstreckungsabwehrklage und Drittwiderspruchsklage
Typische Klausurprobleme
Diese Probleme tauchen in Übungs- und Examensklausuren immer wieder auf. Du solltest sie erkennen, wenn du den Sachverhalt liest, und wissen, an welcher Stelle der Prüfung sie hingehören.
- Sachliche und örtliche Zuständigkeit
- Zulässigkeit der Klage im Überblick
- Versäumnisurteil und Einspruch (§§ 330 ff. ZPO)
- Streitverkündung und Nebenintervention
- Umfang der Rechtskraft (§ 322 ZPO)
Ein Problem zu kennen reicht nicht. In der Klausur musst du es im fremden Sachverhalt finden, die Norm nennen und die Meinungen knapp darstellen. Genau das üben die Fälle in Lexxington.
Häufige Fehler
- Unproblematisches breit ausführen und beim eigentlichen Problem keine Zeit mehr haben.
- Die Norm nur nennen, aber nicht am Sachverhalt subsumieren.
- Einen Meinungsstreit darstellen, obwohl alle Ansichten zum selben Ergebnis kommen.
- Den Aufbau verlassen, weil ein Problem früh ins Auge springt.
So trainierst du Zivilprozessrecht mit Lexxington
Erst verstehen: Lektionen
Jede Lektion erklärt einen Abschnitt in kurzen Absätzen. Eine Skala zeigt die Examensrelevanz, ein Farbverlauf die Schwierigkeit. Jeder Abschnitt liegt hinter einer Karte: erst selbst sagen, dann aufdecken. So prüfst du sofort, was hängen geblieben ist.
Dann anwenden: Fälle mit Aussagen
Ein Fall besteht aus einem kurzen Sachverhalt und mehreren Aussagen. Du entscheidest bei jeder, ob sie stimmt. Danach siehst du die Begründung und die Norm. Das ist Abruftraining: Roediger und Karpicke (2006) zeigten, dass Testen das Behalten deutlich stärker fördert als erneutes Lesen.
Dauerhaft behalten: Karteikarten
Definitionen und Merksätze kommen als Karteikarten. Die App plant Wiederholungen in wachsenden Abständen, genau dann, wenn du zu vergessen beginnst. Cepeda und Kollegen (2006) fassten Hunderte Studien zusammen: Verteiltes Lernen schlägt Lernen am Stück.
Prüfungsreif werden: Schemata und Klausuren
Prüfungsschemata geben dir den Aufbau. In der Klausursimulation schreibst du deine eigene Lösung auf Zeit und erhältst eine Bewertung auf der Skala von 0 bis 18 Punkten. Lexxi, die KI-Eule, erklärt jede Norm und fragt zurück, wenn du unsicher bist.
Zivilprozessrecht in Zahlen
- interaktive Fälle
- 206
- Übungsfragen
- 51
- Karteikarten
- 24
- Lektionen
- 12
Die Fälle zu Zivilprozessrecht kommen nicht nur im Fachtraining vor. In der täglichen Sitzung mischt die App sie mit fälligen und schwachen Fragen aus anderen Fächern. Was du falsch beantwortest, landet im Fehlerheft, und unter „Schwache Themen“ übst du gezielt nach.
Gezählt aus dem aktuellen Kursstand. Wir erweitern die Inhalte laufend.
Drei Fälle aus dem Kurs
So sehen Sachverhalte in der App aus. Zu jedem gehören mehrere Aussagen, die du bewertest.
Der Richter als Ehegatte der Beklagten
Richter R soll über die Klage gegen die Beklagte B entscheiden. B ist seine Ehefrau. Die Ehe besteht. K wundert sich, dass R an dem Verfahren mitwirkt.
Verjährungshemmung durch Mahnbescheid
G beantragt am 20. Dezember einen Mahnbescheid über eine am 31. Dezember verjährende Forderung. Das Mahngericht stellt den Bescheid dem S am 10. Januar zu. G hat den Antrag vollständig und ohne Verzug gestellt.
Die einstweilige Verfügung
Nachbar N will verhindern, dass B morgen mit Bauarbeiten beginnt, die seiner Meinung nach sein Grundstück beschädigen. N beantragt beim Landgericht eine einstweilige Verfügung. Er legt eidesstattliche Versicherungen vor.
Wann das Fach im Studium dran ist
Zivilprozessrecht liegt meist ab dem fünften Semester. Prüfungsrelevant bleibt das Fach bis zum Examen. Darum lohnt es sich, es nach der Semesterklausur nicht liegen zu lassen. Lexxington hält es mit kurzen Wiederholungen frisch, während du neue Fächer lernst.
Gemischtes Üben hilft dabei. Wenn Aufgaben aus verschiedenen Fächern abwechseln, lernst du, das passende Problem zu erkennen, statt nur die Lösung des letzten Kapitels zu wiederholen. Die Forschung nennt das Interleaving. Mehr zur Wissenschaft
Weiter im Ratgeber: Fälle lösen im Gutachtenstil · Staatsexamen vorbereiten
Häufige Fragen
Wie viele Fälle zu Zivilprozessrecht gibt es in Lexxington?
Derzeit 206 interaktive Fälle aus dem Kernkurs. Jeder Fall hat mehrere Aussagen, die du als richtig oder falsch bewertest, jeweils mit Begründung und Norm.
Wann sollte ich Zivilprozessrecht lernen?
Das Fach liegt meist ab dem fünften Semester. Die genaue Reihenfolge bestimmt deine Studienordnung. Im Semesterplan von Lexxington wählst du dein Semester, und die App ordnet die Lektionen danach.
Reicht die App für die Klausur in Zivilprozessrecht?
Lexxington ersetzt keine Vorlesung und kein Lehrbuch. Die App sorgt dafür, dass du das Gelernte abrufen und in Fällen anwenden kannst. Am besten nutzt du sie täglich neben Vorlesung und Skript.
Was kostet der Kurs?
Alle Fächer sind im Abo für Deutschland enthalten: 7 Tage kostenlos, danach 9,99 € im Monat. Es gibt keine einzeln kaufbaren Fächer.
