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Wissenschaft

Was die Forschung über Lernen weiß.

Fünf Befunde, die zu den am besten belegten der Lernpsychologie gehören, und wie Lexxington sie umsetzt.

Warum Lexxington funktioniert

Fünf typische Probleme beim Lernen für das Examen, und was die App dagegen tut.

  • Feste Kurstermine passen nicht in jeden Alltag.

    Lernen in der App, wann es passt. Der Lernplan rechnet von deinem Prüfungstermin zurück und passt sich an.

  • Wiederlesen und Markieren fühlt sich gut an, bringt aber wenig.

    Abrufen statt Lesen: jede Übung verlangt eine Antwort. Karten kommen verteilt wieder, und in Lektionen versuchst du es zuerst selbst.

  • Man weiß nicht, wo die Lücken sind.

    Der Schwächen-Radar zeigt die Normen, bei denen du am häufigsten danebenlagst, und „Heute für dich“ übt sie gezielt.

  • Gesetz und Rechtsprechung liegen getrennt.

    Die Norm im Wortlaut, und mit einem Tipp die Fälle und Entscheidungen, die sie anwenden.

  • KI-Antworten erfinden manchmal Normen.

    Lexxi antwortet auf Grundlage der Wissensbasis und nennt die Fundstellen, damit du jede Antwort nachprüfen kannst.

Lernwissenschaft, mit Quellen

Vier gut belegte Befunde aus der Lernforschung und wie die App sie umsetzt.

Zahlen, Daten, Fakten

Lerninhalte gezählt aus den Kursdateien bei jeder Veröffentlichung, die Wissensbasis stündlich aus unserer Pipeline. Alle Zahlen abgerundet. Stand der Wissensbasis: 5. November 2026.

900.000+
Rechtsdokumente in der Wissensbasis
2.500.000+
Textabschnitte, verknüpft von unserer Pipeline
19.000+
Fälle
15.000+
Fragen
6.000+
Karteikarten
1.100+
Lektionen
350+
Leitentscheidungen
59
Studienpläne von Fakultäten
35
Prüfungsordnungen und Stoffkataloge
Deutschland
  • über 340.000 Dokumente, davon über 110.000 Entscheidungen
  • 107 Gesetze in der App
  • 12.000+ Fälle, 5.000+ Fragen
  • 16 Bundesländer
USA
  • über 320.000 Dokumente, davon über 4.800 Entscheidungen
  • 34 Gesetze in der App
  • 5.000+ Fälle, 5.000+ Fragen
  • 56 Jurisdiktionen
Schweiz
  • über 94.000 Dokumente, davon über 4.800 Entscheidungen
  • 12 Gesetze in der App
  • 1.100+ Fälle, 1.400+ Fragen
  • 26 Kantone
Vereinigtes Königreich
  • über 140.000 Dokumente, davon über 940 Entscheidungen
  • 31 Gesetze in der App
  • 1.100+ Fälle, 2.500+ Fragen

So prüfen wir die Inhalte

Inhalte entstehen in einem mehrstufigen Prozess mit Quellenprüfung. Unser Trainingskreislauf:

  1. 1
    Lücken finden

    Wo fehlen Fragen, Karten oder Fälle zu einem Prüfungsthema?

  2. 2
    Aufgaben schreiben

    Für jede Lücke entsteht neues Material, mit Norm und Quelle.

  3. 3
    Unabhängig bewerten

    Eine zweite, getrennte Prüfung bewertet jede Aufgabe.

  4. 4
    Prüfqueue

    Was nicht eindeutig besteht, wartet auf Freigabe, statt live zu gehen.

Juristische Durchsicht durch Fachautorinnen und Fachautoren ist im Aufbau (geplant).

  • Zitatprüfer

    Prüft, dass jede genannte Norm und Entscheidung in der Wissensbasis existiert.

  • Gold-Set

    Eine feste Sammlung geprüfter Fragen und Antworten als Maßstab.

  • Nächtliche Auswertung

    Jede Nacht laufen Lexxi und die Inhalte gegen das Gold-Set; Rückschritte fallen auf.

  • Zweitprüfung

    Heikle Fälle gehen durch eine zweite Prüfung, bevor sie erscheinen.

Woran wir arbeiten

Noch nicht in der App. Klar gekennzeichnet, damit nichts versprochen wird, was es noch nicht gibt.

  • In EntwicklungLX1, ein eigenes juristisches Sprachmodell

    Trainiert auf unserer eigenen Wissensbasis und den geprüften Lerninhalten.

  • GeplantWeitere Länder

    Die Wissensbasis wächst über die vier Märkte hinaus; neue Kurse folgen, wenn Material und Prüfung stehen.

  • GeplantWerkzeuge für die Praxis

    Später auch Recherche mit Fundstellen für Berufstätige, auf derselben Wissensbasis.

Nach den amtlichen Prüfungsordnungen und Studienplänen

Die Inhalte folgen den Prüfungsordnungen der Länder und den Studienplänen von 41 juristischen Fakultäten in Deutschland, dazu den Regeln in der Schweiz, im Vereinigten Königreich und in den USA.

Fakultäten in Deutschland (41)

  • Albert-Ludwigs-Universität Freiburg
  • Bucerius Law School – Hochschule für Rechtswissenschaft
  • Christian-Albrechts-Universität zu Kiel
  • Eberhard Karls Universität Tübingen
  • EBS Universität für Wirtschaft und Recht
  • Europa-Universität Viadrina Frankfurt (Oder)
  • FernUniversität in Hagen
  • Freie Universität Berlin
  • Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg (FAU)
  • Friedrich-Schiller-Universität Jena
  • Georg-August-Universität Göttingen
  • Gottfried Wilhelm Leibniz Universität Hannover
  • Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf
  • Humboldt-Universität zu Berlin
  • Johann Wolfgang Goethe-Universität Frankfurt am Main
  • Johannes Gutenberg-Universität Mainz
  • Julius-Maximilians-Universität Würzburg
  • Justus-Liebig-Universität Gießen
  • Ludwig-Maximilians-Universität München
  • Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg
  • Philipps-Universität Marburg
  • Rheinische Friedrich-Wilhelms-Universität Bonn
  • Ruhr-Universität Bochum
  • Universität Augsburg
  • Universität Bayreuth
  • Universität Bielefeld
  • Universität Bremen
  • Universität des Saarlandes
  • Universität Greifswald
  • Universität Hamburg
  • Universität Heidelberg
  • Universität Konstanz
  • Universität Leipzig
  • Universität Mannheim
  • Universität Münster
  • Universität Osnabrück
  • Universität Passau
  • Universität Potsdam
  • Universität Regensburg
  • Universität Trier
  • Universität zu Köln

Prüfungsordnungen in Deutschland (17)

  • Brandenburg§ 3 Abs. 2 und § 7 BbgJAG i.V.m. § 3 BbgJAO (R = vertieft, G = Grundzüge)
  • BerlinBerliner JAG §§ 6 ff. i.V.m. JAO (Berliner Juristenausbildungsordnung vom 04.08.2003), Prüfungsstoff in § 3 JAO
  • Baden-Württemberg§ 8 JAPrO vom 02.05.2019 (GBl. 2019 S. 131)
  • Bayern§ 18 JAPO (Ausbildungs- und Prüfungsordnung für Juristen vom 13.10.2003, BayRS 2038-3-3-11-J)
  • Deutschland (Bund)§ 5a DRiG (Studium), § 5d DRiG (Prüfungen)
  • BremenBis 31.03.2023: § 5 JAPG a.F.; ab 01.04.2023: §§ 7, 14 Abs. 3 JAPG i.V.m. Prüfungsgegenstände-Verordnung vom 20.04.2023
  • Hessen§§ 6, 7 JAG Hessen (Fassung der Bekanntmachung vom 15.03.2004, GVBl. I S. 158)
  • Hamburg§ 12 HmbJAG i.V.m. Prüfungsgegenständeverordnung
  • Mecklenburg-VorpommernJAG M-V i.V.m. JAPO M-V vom 16.06.2004 (GVOBl. M-V S. 281); Pflichtfächer nach Inhaltsübersicht in § 11 JAPO M-V (unverified)
  • Niedersachsen§ 3 Abs. 2 NJAG i.V.m. § 16 NJAVO (Prüfungsstoff der Pflichtfachprüfung)
  • Nordrhein-Westfalen§ 11 JAG NRW (Juristenausbildungsgesetz vom 11.03.2003, GV. NRW. S. 135)
  • Rheinland-Pfalz§ 1 Abs. 2 JAPO RP vom 06.07.2023 mit Anlage zu § 1 Abs. 2 Nr. 1 (bis Prüfung Februar 2025: Anlage der JAPO vom 01.07.2003)
  • Schleswig-Holstein§ 14 JAG SH i.V.m. § 3 JAVO (2014: Kernbereiche in § 3 Abs. 3-6; 2023: Pflichtstoffkatalog als Anlage zu § 3 Abs. 2)
  • Saarland§ 8 JAG (Gesetz Nr. 1228 über die juristische Ausbildung idF der Bekanntmachung vom 12.06.2015)
  • Sachsen§ 14 Abs. 3 bis 6 SächsJAPO vom 13.09.2021 (bis 08.10.2021: § 14 SächsJAPO idF der Bek. vom 07.04.2006)
  • Sachsen-Anhalt§ 14 JAPrVO (Ausbildungs- und Prüfungsverordnung für Juristen vom 02.10.2003) i.V.m. JAG LSA
  • Thüringen§ 14 ThürJAPO (Prüfungsstoff) i.V.m. ThürJAG

Schweiz

Prüfungen

  • Aargau: Anwaltsprüfung
  • Bern: Anwaltsprüfung
  • Basel-Landschaft: Anwaltsprüfung
  • Basel-Stadt: Anwaltsexamen (Advokaturprüfung)
  • Genève: Examen final du brevet d'avocat
  • Luzern: Anwaltsprüfung
  • St. Gallen: Anwaltsprüfung
  • Vaud: Examens d'avocat (brevet d'avocat)
  • Zürich: Anwaltsprüfung (Fähigkeitsprüfung für den Anwaltsberuf)

Studienpläne

  • Universität Basel
  • Universität Bern
  • Universität Luzern
  • Universität St. Gallen (HSG)
  • Universität Zürich
  • Université de Fribourg / Universität Freiburg
  • Université de Lausanne (UNIL)

Vereinigtes Königreich

Prüfungen

  • Solicitors Qualifying Examination – SQE1 (Functioning Legal Knowledge)
  • Solicitors Qualifying Examination – SQE2 (practical legal skills)

Studienpläne

  • London School of Economics and Political Science
  • Solicitors Regulation Authority (SRA) / Bar Standards Board (BSB)
  • University of Cambridge
  • University of Oxford

USA

Prüfungen

  • California Bar Examination (General Bar Examination)
  • Multistate Bar Examination (MBE)
  • Multistate Essay Examination (MEE)
  • Multistate Professional Responsibility Examination (MPRE)
  • Multistate Performance Test (MPT)
  • NextGen Uniform Bar Examination (NextGen UBE)
  • Uniform Bar Examination (UBE, Legacy)

Studienpläne

  • American Bar Association, Section of Legal Education and Admissions to the Bar
  • Columbia University
  • Harvard Law School
  • New York University
  • Stanford University
  • University of Chicago
  • Yale University
Abrufen statt wiederlesenTesting effect

Teste dich selbst

Roediger & Karpicke · 2006

Verteilt statt gebündeltDistributed practice

Wiederholung mit Abstand

Cepeda et al. · 2006

Gemischt statt blockweiseInterleaving

Aufgaben abwechseln

Rohrer & Taylor · 2007

Beispiel

Was die Lernpsychologie zeigt

Vier gut belegte Effekte, auf denen die App aufbaut: Abrufen statt Wiederlesen, Wiederholen im Abstand, gemischt üben und Fehler mit Sicherheitsurteil korrigieren.

Behalten nach einer Woche
4× lesen40 %3× lesen, 1× abfragen56 %1× lesen, 3× abfragen61 %Roediger & Karpicke (2006), Psychological Science 17(3), Exp. 2.
Vergessen ohne und mit Wiederholung im Abstand
Tage →Schema nach Ebbinghaus und Cepeda u. a. (2006); gelbe Punkte = Wiederholung in der App.
Treffer im Test eine Woche später
Blockweise üben20 %Gemischt üben63 %Rohrer & Taylor (2007), Instructional Science 35, 481–498.
Sichere Fehler werden am besten korrigiert
Sicherheit beim Fehler →Schema nach Butterfield & Metcalfe (2001); in der App sagst du vor jeder Antwort, wie sicher du bist.

Vergessen ist planbar

Hermann Ebbinghaus zeigte 1885, dass Gelerntes ohne Wiederholung schnell verblasst. Spätere Arbeiten (Cepeda et al. 2006) belegten: Wiederholungen mit wachsendem Abstand machen Wissen dauerhaft.

In Lexxington: Karteikarten und Quick 10 planen jede Wiederholung kurz vor dem Vergessen.

ZeitBehaltenmit Wiederholungohne Wiederholung
Vergessenskurve und Wiederholung. Ebbinghaus 1885; Cepeda et al. 2006. Schematische Darstellung, keine Studiendaten.

Abrufen ist Lernen

Roediger und Karpicke (2006) fanden: Wer sich selbst abfragt, behält nach einer Woche deutlich mehr als wer denselben Text erneut liest, obwohl sich Wiederlesen sicherer anfühlt.

In Lexxington: fast jede Funktion ist eine Abfrage, keine Lektüre.

Behalten nach einer WocheWiederlesenAbrufen
Abrufen schlägt Wiederlesen. Roediger & Karpicke 2006. Schematische Darstellung, keine Studiendaten.

Sichere Fehler sind wertvoll

Butterfield und Metcalfe (2001) beschrieben den Hyperkorrektur-Effekt: Fehler, bei denen man sich sicher war, werden nach Feedback besonders zuverlässig korrigiert.

In Lexxington: Vor der Antwort schätzt du deine Sicherheit ein. Die Überraschung bei einem sicheren Fehler wird zum Lernmoment.

Später korrigiertunsichermittelsicher
Hyperkorrektur: sichere Fehler werden eher korrigiert. Butterfield & Metcalfe 2001. Schematische Darstellung, keine Studiendaten.

Mischen statt blocken

Rohrer und Taylor (2007) zeigten: Gemischtes Üben wirkt im Training schwächer, im späteren Test aber deutlich besser. Bjork (1994) nannte solche Hürden „erwünschte Erschwernisse“.

In Lexxington: Fall-Trainer, Speed-Runde und Quick 10 mischen Themen, und die Lexxi-Methode wechselt die Positionen.

Ergebnis im späteren Testblockweise, Übungblockweise, Testgemischt, Übunggemischt, Test
Gemischt üben statt blockweise. Rohrer & Taylor 2007; Bjork 1994. Schematische Darstellung, keine Studiendaten.

Kurz und täglich

Dieselbe Lernzeit, auf viele kurze Einheiten verteilt, führt zu dauerhafterem Wissen als ein langer Block (Cepeda et al. 2006).

In Lexxington: Quick 10 und die Speed-Runde passen in jede Pause.

Investierte LernzeitGefestigtes Wissen10 Minuten täglichWochenend-Marathon
Kurz und täglich statt lang und selten. Cepeda et al. 2006; Bjork 1994. Schematische Darstellung, keine Studiendaten.

Quellen

  • Ebbinghaus, H. (1885). Über das Gedächtnis. Duncker & Humblot.
  • Bjork, R. A. (1994). Memory and metamemory considerations in the training of human beings. In Metcalfe & Shimamura (Eds.), Metacognition. MIT Press.
  • Butterfield, B., & Metcalfe, J. (2001). Errors committed with high confidence are hypercorrected. JEP: Learning, Memory, and Cognition, 27(6).
  • Cepeda, N. J., Pashler, H., Vul, E., Wixted, J. T., & Rohrer, D. (2006). Distributed practice in verbal recall tasks. Psychological Bulletin, 132(3).
  • Roediger, H. L., & Karpicke, J. D. (2006). Test-enhanced learning. Psychological Science, 17(3).
  • Kapur, M. (2008). Productive failure. Cognition and Instruction, 26(3), 379–424.
  • Dunlosky, J., Rawson, K. A., Marsh, E. J., Nathan, M. J., & Willingham, D. T. (2013). Improving students’ learning with effective learning techniques. Psychological Science in the Public Interest, 14(1), 4–58.
  • Rohrer, D., & Taylor, K. (2007). The shuffling of mathematics problems improves learning. Instructional Science, 35.

Alle Diagramme sind schematische Darstellungen der Richtung der Befunde, keine Studiendaten.

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